Unterschied zwischen Labrador und Retriever

Die Mode an vierbeinigen Pfleglingen ist unbeständig, wie jede andere. Und wenn die Popularität von einigen Hunderassen sich in den Sanden verläuft, bleiben die Retriever und Labrador Hunde immer am Top.

Intelligenz und edles Exterieur von diesen Hunden steigern das Interesse und Respekt von Hundebesitzern weltweit.

Also gibt es einen Unterschied zwischen Labrador und Retriever?

Retriever ist ein großer Jagdhund, den man in Großbritannien am Ende vom vorigen Jahrhundert gezüchtet hat. Die Freundlichkeit und intellektuellen Fähigkeiten dieser Hunde erlauben die Anwendung als Führhunde, Suchhunde, Rettungshunde und Fährtenhunde. Die Retrievers besitzen den 5 Platz als die beliebtesten Hunde in Australien und den 3 Platz- in USA.

Labrador wurde am Insel Neufundland gezüchtet und wie alle Hunderassen aus diesem Gebiet, waren die wundervolle Schwimmer. Am Anfang an wurden diese Hunde dafür gezüchtet, um das Netz an den Ufer herauszuschleppen und später wuchsen diese Fähigkeiten in Rettungs- und Jagdfähigkeiten hinaus. Außerdem sind die Labrador-Hunde oft als Kinderfrau tätig.

Entsprechend der FCI Klassifikation gehören beide Hunderassen zu der Kategorie "Retrievers" (Gruppe 1 Sektion 1)- Jagdhunde, die sich für Suche und Transportieren der Beute eignen. Übersetzt von Englisch meint der Name der Kategorie "Erneut suchen", was bezeichnet die Besonderheiten der Jagd mit diesem Hund am besten.

Labradors, sowie Golden Retrievers haben keine scharf ausgeprägten Führereigenschaften. Eher umgekehrt, die Jäger zogen die Hunde mit zurückhaltendem Charakter hervor. Es war sehr wichtig, dass der Hund die Beute nicht beschädigt. Deshalb war nicht nur der Charakter, sondern auch Sorgfalt und weicher Biss sehr geschätzt. Die ausgesuchten Fähigkeiten führen dazu, dass diese Hunde für Schutz absolut nicht passen. Die freundlichen Hunde, abgesehen von der Stärke, sind absolut nicht zu den Konflikten geeignet. Der Fremde ruft nicht die Befürchtung, sondern den Wunsch kennenzulernen hervor.

Beiden Hunderassen sind sehr ausdauernd und exekutiv. Die sind fähig eine lange Zeit aus dem Wasser zu dem Ufer und zurück zu laufen. Außerdem sind Retrievers und Labradors gute Schwimmer und mögen baden. Die beiden Hunderassen sehen ähnlich aus deshalb verwechselt man die oft.

Der Hauptunterschied zwischen diesen Hunden ist der unterschiedliche soziale Herkunft.

Der Labrador kommt von Indianerhunden. In Fischersiedlungen schleppten die Netze heraus und im Winter die Schlitten. Übersetzt vom Portugiesischen meint der Name der Hunderassen "Arbeitstier, arbeitsamer Mensch".

Retrievers wurden sorgsam in Schottland gezüchtet.

Viele Menschen stellen fest, dass äußerlich sieht Labrador "einfacher"- kompakt und mit einem treuherzigen Gesichtsausdruck.

Golden Retrievers haben einen harmonischen Körperbau und einen zurückhaltenden und sogar empfindlichen Charakter. Beide Hunderassen sind sehr lernfähig. Die größte Besonderheit von dem Retriever- ist die Fellfarbe. Lord Twidmaut suchte die Hunde mit einem schönen goldenen Fell aus, die man gut erkennen konnte. Das Fell kann schwarz, schokoladebraun oder strohgelb (hellcreme bis fuchsrot) sein. Noch ein weiteres Kennzeichen von Labrador ist das Fell selbst. Jedes Tier, das viel Zeit im Wasser verbringt, hat einen Wachsbelag an der Felloberfläche. Dank diesem Belag sind die Härchen dicker, scharfer und flexibler. Das wellige und seidige Fell ist nicht erlaubt für Labrador.

Im Gegenteil haben die Golden Retriever Hunde weiches Fell goldener Farbe mit langen, schönen Kämmlingen an den Pfoten, an dem Hals, an den Hüften und am Schwanz. Am einfachsten kann man Labrador nach dem Schwanz unterscheiden. Labrador hat einen ausgebeulten Schwanz mit kräftigem und kurzem Fell. Die positiven Gefühle zeigt der Hund mit Hilfe vom aufgehobenen Schwanz. Der Golden Retriever hat einen Schwanz-Feder. Seine Linie geht nicht hoch bezüglich des Körpers.

Außerdem hat der Labrador einen Kopf, der massiver aussieht. Das ist mit der Notwendigkeit eine schwere Beute zu tragen verbunden.

Die Golden Retriever Hunde wurden bei der Jagd nach Vögeln eingesetzt, deshalb gab es keine Notwendigkeit in einem kräftigen Hals. Diese Hunde unterscheiden sich noch nach dem Temperament. Labrador ist aktiver. Die Retrievers schätzen die Situation erst ein und handeln danach ausgewogener.

Schlussfolgerung:

  • Labradors und Retrievers gehören zu einer Hunderassengruppe und haben viele Ähnlichkeiten.
  • Labradors kommen von indianischen Hunden von dem Insel Neufundland her. Retriever wurden künstlich in Schottland gezüchtet.
  • Labradors, sowie Golden Retriever haben keine scharf ausgeprägten Führereigenschaften. Diese Hunde sind nicht hitzig und mögen Konflikte nicht.
  • Labradors sehen einfacher und treuherziger als Retrievers aus.
  • Retrivers haben goldefarbenen Fell, Labrador kann schwarz, schokoladebraun oder strohgelb (hellcreme bis fuchsrot) sein.
  • Das Fell von Labrador hat einen spezifischen Wachsbelag, deshalb ist es starr und flexibel beim Berühren. Retrievers haben ein dekoratives seidiges Fell.
  • Labradors haben einen ausgebeulten Schwanz, mit kurzem Fell. Retrievers haben einen wolligen Schwanz.
  • Der Kopf und der Hals von Labrador sind massiver.
  • Labrador ist aktiver und freundlicher. Retriever ist zurückhaltender und bedachtsamer.